Loonote Club Logo

Willkommen im Loonote Club!

In den 50er Jahren war das “Blue Note”-Label in New York bekannt für die hervorragende Klangqualität seiner Jazz-Platten. Oft kam es vor, dass die Musiker ihre Aufnahmen in den frühen Morgenstunden machten, nachdem sie mit ihrem „Tagesjob“ in den Nachtclubs und Bars fertig waren und mitunter mit alkoholischen Erfrischungsgetränken versorgt wurden. Dabei entstanden unsterbliche Klassiker.

Der neugegründete Loonote Club aus Solothurn lässt sich von diesem Vibe inspirieren. Der Sound ist urban; Mundart-Rap trifft auf Soul-Klänge. Das Kollektiv um den Produzenten und Mastermind Loopsided besteht aus den Rappern der Gruppe City Nord, Sorgäching, Kym und der Sängerin Ninia. Live umgesetzt werden die Stücke von der eigenen Band “The Loonotes“.

Die Proberäume der einzelnen Gruppen sowie das Loonote-Studio liegen direkt neben- einander in einem Vorort der Stadt Solothurn, und so war es nur eine Frage der Zeit bis zu dieser Zusammenarbeit. Die Bühnen-Erfahrung der einzelnen Akteure (Montreux Jazz Festival, Royal Arena Festival uvm.) mischt sich mit dem Elan des Neuen zu einem explosiven Mix. Der Loonote Club ist bereit die Bühnen zu erobern!

Die gemeinsame Platte wird im Januar 2019 veröffentlicht, ein erster Vorgeschmack bietet die Video-Auskopplung “E hangvou Glück“.

Der Loonote Club steht per sofort für Live-Konzerte zur Verfügung. Möglich ist je nach Bühnengrösse auch eine akustische oder kleinere Formation.

Auf einen Drink im Loonote Club - Die “Don Quijote-EP“

Loonote - Don Quijote EP

“Läufer am Tag - Könige ir Nacht” - der Loonote Club ist der Ort, in dem die Geschichte des Antihelden und seines alltäglichen Kampfes gegen die Windmühlen erzählt wird: die “Don Quijote-EP”. Die Akteure treffen ein, einer nach dem anderen, jeder lässt Platz, keiner muss sich in den Vordergrund stellen. Man kennt sich im Club, muss einander und der Welt nichts mehr beweisen. Bringt einer eine gute Zeile - was auf der EP oft genug passiert - freuen sich die Anderen mit.

Getragen werden die Texte von satten Beats. Das Soundbild orientiert sich an der “Golden Era“, ist zeitgemäss, doch weit weg vom glattpolierten Einheitsbrei. Mal dicht instrumentiert, mal reduziert auf eine schleppende Basslinie, stets dynamisch, stets mit gewollt hörbaren Ecken und Kanten. Bewusst wird hier an sämtlichen gängigen Regeln der aktuellen Pop-Industrie vorbei produziert. Erfrischend.

Nach sechs Tracks ist die “Don Quijote-EP“ leider schon vorbei, und auch das Glas ist leer. Was bleibt ist eine erwachende Lust nach mehr. Die Nacht ist jung, es gibt noch viele Details rauszuhören. Loopsided schenkt noch mal nach, setzt die Nadel auf. Eine warme Rhodes-Melodie erklingt.